Prostitutionswebseiten in Großbritannien bald verboten?

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LONDON – Letzte Woche versammelten sie sich mehrere hundert Demonstranten vor dem Parlament, um gegen eine Debatte zu protestieren, die möglicherweise FOSTA-ähnliche Gesetze schaffen und in Großbritannien von sogenannten „Prostitutionswebseiten“ befreien könnte.

Die Protestierenden von der Sex Worker Advocacy und Resistance Movement (Swarm), dem English Collective of Prostitutes (ECP) und dem xTalk-Kollektiv, zeigten ihre Ängste über ein Thema, das von der Abgeordneten Sarah Champion im Unterhaus am Mittwoch vorgebracht wurde.

Sahra Champion und andere Abgeordnetenverbündete versuchen, die Prostitution zu kriminalisieren und die Prostitutionswebseiten zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Debatte folgte einem neuen Bericht, der zu dem Schluss kam, dass Prostitutionsbeschaffungsweiten „der wichtigste Ermöglicher von Sexhandel in Großbritannien“ seien.

„Webseiten wie VivaStreet.co.uk und AdultWork.com sind der Schlüssel zum typischen“ Geschäftsmodell „der organisierten kriminellen Gruppen und der Ausbeuter von Dritten, die den Sexhandel in Großbritannien dominieren“, so der Bericht.

In ihrer Ansprache in der Westminster Hall, sagte Sahra Champion: „Überall im Vereinigten Königreich zahlen Männer, um gefährdete Frauen und Mädchen sexuell auszubeuten, die sie online eingekauft haben. Wir müssen die Punkte – Prostitution, moderne Sklaverei, Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung von Kindern – miteinander verbinden.

„Die Regierung sollte das bestehende Verbot, an einem öffentlichen Ort für Sex zu bezahlen, dringend ausweiten, um es an allen Orten zu einer Straftat zu machen“, sagte Sahra Champion während der Debatte.

Das Interesse des Vereinigten Königreichs, Websites, die Sexarbeiter/-innen unterstützen, in den Griff zu bekommen, sollte nicht überraschend sein. Das Land versucht herauszufinden, wie ein landesweites System implementiert werden kann, das verhindern soll, dass Minderjährige monatelang Zugang zu Inhalten für Erwachsene haben.

Präsident Trump unterzeichnete das FOSTA im April. Gegenwärtig wird das US-Gesetz von der Woodhull Freedom Foundation und anderen vor dem Bundesgericht angefochten. Sie suchen zunächst eine einstweilige Verfügung gegen den Erlass des Gesetzes.

Quelle: xbiz.com

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